Die Deutschen und ihr besonderes Verhältnis zum Milchschaum

De’Longhi-Studie definiert sechs charakteristische Milchschaum-Typen

Neu-Isenburg, 05. Dezem­ber 2013 – Im Auf­trag von De‘Longhi haben Psy­cholo­gen die Trinkge­wohn­heiten der deutschen Kaf­feetrinker etwas genauer unter die Lupe genom­men und dabei sechs ver­schiedene Milch­schaum­typen iden­ti­fiziert. Diese unter­schei­den sich weniger danach, welchen Milch­schaum sie mögen, son­dern danach, wie sie ihn genießen.

Weit ver­bre­itet und sehr typ­isch ist der Milchschaum-Nascher. Er möchte Süßigkeiten naschen, wohl wis­send, dass er sich das eigentlich verkneifen sollte. Also tarnt er sein Naschbedürf­nis als „erwach­se­nen“ Kaf­fee­genuss, süßt den Milch­schaum bis zum Äußer­sten, freut sich am Knis­tern des Zuck­ers im Mund und pro­biert jede denkbare Vere­delung des Milch­schaums aus, etwa mit Streuschoko­lade, Zimt oder Sirup. Diese Zutaten erfordern wieder genüssliches Umrühren. Für ihn ist das Kaf­feetrinken ein lustvoll rit­u­al­isiertes Spiel, das nach außen als nüchtern-rationale Hand­lung erscheint.

Wohl am kreativsten ist der Milchschaum-Spieler. Bei ihm kann es sich ebenso gut um einen Kün­stler, einen Inge­nieur oder einen Erfinder han­deln. Wichtig ist ihm, dass immer alles in Bewe­gung ist und er sich schöpferisch mit den Din­gen beschäfti­gen und immer Neues aus­pro­bieren kann. „Löf­feln, schichten, schieben, rieseln“ lautet seine Devise. Mal schaufelt er ein Gebirge aus geschäumter Milch, mal bohrt er ein Loch hinein, nur um es gle­ich wieder aufzufüllen, mal exper­i­men­tiert er mit Zucker oder Kek­sen, um zu sehen, wie sie sich mit Kaf­fee voll­saugen. Und wie ein zer­streuter Pro­fes­sor merkt er das Ganze oft nicht ein­mal. Ans Trinken denkt er ganz zuletzt. Es gibt schließlich noch so vieles, was man mit Milch­schaum anstellen kann.

Eng ver­wandt mit dem Spieler ist der Milchschaum-Forscher, nur dass er die Sache bewusst und wissenschaftlich-systematisch angeht. Am lieb­sten hätte dieser Forscher­typ stets ein trag­bares Labor dabei, um Kon­sis­tenz und Qual­ität des Milch­schaums exakt bes­tim­men zu kön­nen oder ihn auf Fein­porigkeit und Dichte zu unter­suchen. Selb­stver­ständlich spielt für ihn auch die Löffel-Festigkeit eine große Rolle. Mit  uner­müdlicher Geduld beobachtet er, wie der Zucker vom Löf­fel aufs Milch­schaumhäubchen gleitet und dann durch dieses hin­durch in den Kaf­fee dif­fundiert. Dabei bevorzugt er braunen Zucker, wegen der besser sicht­baren Indika­tor­farbe. Ein per­fek­ter Milch­schaum, der ide­ale Test­be­din­gun­gen aufweist, ist für ihn das ganz große Glück.

Ein see­lenkundi­ger Psy­chother­a­peut in eigener Sache ist der Milchschaum-Relaxer. Er lebt ganz entspannt im Hier und Jetzt, weil er den Kaf­fee­genuss ganz gezielt als Med­i­ta­tion­shilfe nutzt. Brauchte es in den rauchgeschwängerten Zeiten der 60er noch eine Zigarette, um nicht gle­ich in die Luft zu gehen, so tut es heute ein Latte Mac­chi­ato. Der Relaxer gönnt sich eine Auszeit, und genießt die beruhi­gende Wirkung, die von der rit­uellen Milchschaum-Zubereitung aus­geht. Er weiß, wie er sich selbst am besten etwas Gutes tut.

Für den Milchschaum-Ästheten ist der Kaf­fee, was für Klassik-Liebhaber die Wagner-Oper ist: ein Gesamtkunst­werk. Er überlässt nichts dem Zufall, alles muss seiner Vorstel­lung entsprechen: Dun­kler Kaf­fee und heller Schaum müssen per­fekt geschichtet sein, bevor sie beim Ver­rühren zu wolki­gen For­men zer­fließen. Überhaupt hat seine Art, Kaf­fee zu zele­bri­eren, etwas von anmu­ten­der Ele­ganz. Er will ein­er­seits repräsen­tieren – was sich auch in den edlen De’Longhi-Kaffeevollautomaten, Gläsern und Tassen zeigt – ander­er­seits der Wertschätzung für seine Gäste Aus­druck ver­lei­hen. Sein Image schwankt stets zwis­chen dem des zurück­hal­tenden Feingeists, des per­fek­ten Gast­ge­bers und des stolzen Besitzers.

Und schließlich ist da noch der Milchschaum-Pragmatiker, der nicht sel­ten in Führungspo­si­tio­nen und nicht ganz stress­freien Berufen zu finden ist. Tests, Spiel­ereien, Rit­uale und Ästhetik spie­len bei diesem gut sortierten Organ­i­sa­tion­stal­ent eher eine unter­ge­ord­nete Rolle. Sein Leben findet weit­ge­hend auf der Überhol­spur statt und will ökonomisch getak­tet sein. Aber auch die Freuden des Lebens sollen möglichst in den Ter­min­plan passen. Was er sucht, ist Genuss ohne lan­gen Anlauf. In Sachen Latte Mac­chi­ato oder Cap­puc­cino heißt das: Knopf drücken, Zucker rein, umrühren, fertig!

Träume sind Schäume heißt es. Bei den deutschen Milchschaum-Fans ist es umgekehrt: Schäume sind ihre Träume. Und das neue Lat­teCrema Sys­tem von De’Longhi lässt sie alle in Erfül­lung gehen.

Ver­wen­dung der Illus­tra­tio­nen (Milchschaum-Typen) nur mit Nen­nung der Illus­tra­torin Amelie Persson.

PM Milchschaum-Typen

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